Gallipoli, die „schöne Stadt“ am Ionischen Meer, liegt auf einer Kalksteininsel, die eine Brücke aus dem 16. Jahrhundert mit dem Festland verbindet. Geschichte, Tradition und lebendiger Alltag gehen hier selbstverständlich ineinander über.

Ein Labyrinth barocker Pracht

Das Herz von Gallipoli ist die alte Inselstadt. Wer durch das Labyrinth der Gassen streift, erlebt eine Explosion des salentinischen Barock: Adelspaläste mit reich verzierten Balkonen, versteckte Innenhöfe und die Kathedrale Sant'Agata, deren Fassade so fein gemeißelt ist, dass sie wie Spitze aus Stein wirkt.

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Der unterirdische Reichtum

Unter den belebten Gassen verbirgt sich eine zweite Welt. Gallipoli war einst die Welthauptstadt des Lampenöls, mit dem die Straßen von London und Paris beleuchtet wurden. Mehrere „Frantoi Ipogei“ – unterirdische, in den Fels gehauene Ölmühlen – sind zu besichtigen; dort lebten Arbeiter und Esel monatelang, um dieses „flüssige Gold“ zu erzeugen.

Meer, Sonnenuntergänge und rote Garnelen

Die Insel ist von Mauern aus dem 16. Jahrhundert umgeben, die eine perfekte Promenade bilden. Die Spiaggia della Purità, ein kleiner Strand unterhalb der Mauern, ist der beste Platz für ein Bad bei Sonnenuntergang. Lassen Sie den Tag am Fischmarkt an der Brücke ausklingen – und probieren Sie die berühmten roten Gambas von Gallipoli, die Köche weltweit schätzen.

The baroque facade of Sant'Agata cathedral in Gallipoli
Wussten Sie schon: Gallipoli war einst der weltweit wichtigste Exporteur von Lampenöl.

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