Lecce ist eine Stadt aus Eleganz und goldenem Stein. Oft „Florenz des Südens“ genannt, ist sie eine Schatzkammer des Barock und wirkt eher wie ein Freilichtmuseum als wie eine moderne Stadt.

Die Meisterschaft des Leccese-Steins

Ihr unverwechselbares Aussehen verdankt die Stadt der „pietra leccese“, einem weichen, cremefarbenen Kalkstein, der sich leicht bearbeiten lässt. So konnten die Steinmetze jene überaus fein gearbeiteten Skulpturen schaffen, die Kirchen und Paläste schmücken. Höhepunkt ist die Basilika Santa Croce, deren Fassade vor Blumen, Tieren und mythischen Gestalten überquillt.

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Piazza Duomo

Die Piazza del Duomo ist einer der wenigen „geschlossenen“ Plätze Italiens – betreten wird er durch ein einziges monumentales Tor. So entsteht ein theatralischer, intimer Raum, umgeben von Kathedrale, Glockenturm und Bischofspalast. Abends, wenn der goldene Stein vor dem dunklen Himmel leuchtet, ist der Besuch schlicht magisch.

Römische Echos

Mitten im Zentrum liegt das römische Amphitheater, in dem einst über 25.000 Zuschauer Platz fanden. Halb unter dem heutigen Straßenniveau verborgen, erinnert es an die antike Bedeutung der Stadt. Ganz in der Nähe gewährt das kleinere römische Theater einen stilleren Blick auf Lecces klassische Vergangenheit.

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Wussten Sie schon: Pietra Leccese ist so weich, dass es mit einem Messer geschnitzt werden kann.

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