Die Küche des Salento spiegelt bäuerliche Wurzeln und den Reichtum des Meeres. Diese „cucina povera“ macht aus einfachen, lokalen Zutaten außergewöhnliche Gerichte, die die Geschichte des Landes erzählen.

Die Säulen der salentinischen Küche

Im Mittelpunkt jeder Mahlzeit stehen „Orecchiette“, die ohrenförmigen Nudeln, serviert mit Stängelkohl (cime di rapa) oder kräftiger Tomatensauce mit „Ricotta forte“. Unbedingt probieren sollte man „Ciceri e tria“: ein altes Gericht aus Kichererbsen und Nudeln, von denen ein Teil frittiert wird – ein jahrhundertealter Kontrast der Texturen.

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Ikonisches Street Food und Meeresfrüchte

Für den schnellen Hunger geht nichts über den „Rustico Leccese“ – warmen Blätterteig mit Mozzarella, Tomate und etwas Béchamel. Die „Puccia“ ist ein im Steinofen gebackenes Brot, gefüllt mit Oliven oder Gemüse aus der Gegend. An der Küste, vor allem in Gallipoli, sollten Sie die berühmten roten Gambas kosten, oft roh serviert, um ihre feine Süße zu schmecken.

Ein süßer Abschluss

Ein Morgen im Salento ist erst mit einem „Pasticciotto“ vollständig – Mürbeteig, gefüllt mit zitronig duftender Konditorcreme. Am besten lauwarm, dazu ein „Caffè Leccese“: Espresso auf Eis mit einem Schuss süßer Mandelmilch. Das ist Frühstück auf Salentinisch.

Pasticciotti leccesi dusted with sugar
Wussten Sie schon: Das Pasticciotto wurde 1745 zufällig kreiert.

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